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Rund um Babys Entwicklung
Rund um Babys Entwicklung
Vermutlich kündigt es sich bereits vor dem ersten Geburtstag immer deutlicher an: Am liebsten will Ihr Kind nun alles so machen wie Sie - insbesondere am Tisch. Essen mit eigenem Besteck, das was Mama und Papa auch auf dem Teller haben und ganz alleine.

Im ersten Lebensjahr verändert sich Ihr Kleines rasant. Das merken Sie auch daran, dass aus dem hilflosen kleinen Wesen um den ersten Geburtstag herum ein Persönchen wird, das scheinbar schon sehr genau weiß, was es will. Erste Worte werden gelernt und bei vielen Kindern gesellt sich zu dem ersehnten „Mama“ und „Papa“ auch ein energisches „Neineinein!“ Nicht alles, was Sie mit ihm anstellen, (z.B. eine neue Windel anziehen oder die Haare kämmen) nimmt Ihr Kind nun widerspruchslos hin. Oftmals begleitet es seinen Protest nicht nur mit heftigem Kopfschütteln und empörten Blicken, sondern auch mit kräftigem Gebrüll. Und gerade verbotene Dinge bekommen einen besonderen Reiz, so dass diese Zeit für viele Eltern recht anstrengend ist.

Was tun bei Essproblemen?

Mutter und Baby beim Füttern Alles will ausprobiert werden. Und Ausprobieren bedeutet auch: „Ob ich es wohl durch beharrliches Nörgeln schaffe, dass Mami mir jeden Tag mein Lieblingsessen macht?!“ Tatsächlich helfen Zwänge wenig, wenn eine Mahlzeit abgelehnt wird. Und Geschmacksvorlieben können sich nun auch ganz schnell und ohne erkennbaren Grund ändern.

Versuchen Sie, um Probleme beim Essen nicht zuviel Aufhebens zu machen. In den meisten Fällen lösen sie sich von selbst, wenn Sie eine flexible und entspannte Haltung bewahren. Häufiges Ermahnen macht dagegen Mahlzeiten nur stressiger. Schlimmstenfalls kann das sogar eine dauerhafte Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel auslösen. Und zur Entwicklung gesunder Essgewohnheiten, die früh geprägt werden, gehört schließlich auch der Spaß am Essen. Alete Bär

Liebevolle Konsequenz ist das beste Rezept. Das bedeutet: Sie bestimmen, was gegessen wird. Schließlich kann Ihr Kind noch nicht selbst entscheiden, was es für seine gesunde Entwicklung braucht. Aber lassen Sie Ihr Kind bestimmen, wie viel es isst.

Baby mit Lätzchen


Darüber hinaus hilft eine geregelte Mahlzeitenfolge. Zum Alete Grießbrei
einen lieben Kinder feste Abläufe. Zum anderen sorgt sie für Ruhe und dafür, dass ein Kind dem Essen genug Aufmerk-samkeit schenken kann. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind zu den Hauptmahlzeiten nicht richtig satt wird, können zudem kleine Snacks zwischendurch eine Lösung sein. Diese kommen mit dem beginnenden Kleinkindalter oft besser an. Allerdings sollten die gemeinsamen Mahlzeiten weiterhin die Regel sein, schon allein, damit sich die Kleinen an das gemeinsame am Tisch sitzen gewöhnen und sich von Ihnen ganz nebenbei gute Tischmanieren abgucken können. Falls Ihnen das Essen jedoch echte Sorgen macht, ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate.

 


V1.19, Stand 05.10.2010