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Rund um Babys Entwicklung
Rund um Babys Entwicklung
In den ersten Wochen ist ein Baby noch ein ganz hilfloses Würmchen. Doch bereits zwischen dem 2. und 4. Monat macht es unglaubliche Fortschritte. So wird etwa aus
dem reflexartigen "Engelslächeln" ein ganz bewusster Vorgang: Ihr Baby lächelt Sie an, weil es sich freut, dass Sie da sind.

Baby mit Bausteinen Mit jeder Lebenswoche nach der Geburt nimmt ein Kind mehr von seiner Umgebung wahr. Etwa im 2. Monat beginnt es, sich aktiv für das zu interessieren, was es umgibt. Und manches wird dann auch schon mal lautstark kommentiert.

Nach rund fünf Monaten ist aus einem zarten Säugling schon ein kleines, quicklebendiges "Menschlein" geworden. Nicht nur seine motorischen Fähigkeiten, sondern auch Seh- und Hörvermögen haben sich weiter entwickelt. Neugierig schaut es herum, wenn es irgendwo ein interessantes Geräusch hört. Es wird beweglicher Alete Bär und beginnt - im wahrsten Sinne des Wortes - seine Umwelt zu begreifen. Der kleine Entdecker fasst Gegenstände an, lässt sie wieder los und schließt die Hand dabei gerne zur Faust. Und alles wird in den Mund gesteckt - aber vorher und nachher prüfend angeschaut.

Baby mit Spielzeug Denn mit dem Mund nimmt Ihr Kleines neue Entdeckungen noch intensiver wahr als etwa mit den Augen. Denn hier hat es die sensibelsten und verlässlichsten Wahrnehmungsinstrumente. Feinste Nerven liefern dem Gehirn vor allem im ersten Lebenshalbjahr mehr und genauere Informationen als die Sensoren in den Fingerspitzen. Deshalb wandert erstmal alles in den Mund. Erst nach dem 18. Lebensmonat wird er für die sinnlichen Eindrücke, die Ihr Baby sammelt, immer weniger benutzt. Deshalb gilt bis dahin höchste Aufmerksamkeit, dass keine kleinen Gegenstände wie Knöpfe, Schmuckstücke oder Legosteine in Babys Hände gelangen und womöglich verschluckt werden.

Mit etwa acht bis neun Monaten kann ein Baby dann schon gezielt greifen, Gegenstände festhalten und mit der Hand winken. Etwa zur gleichen Zeit fängt es an, sein Spielzeug immer genauer zu erkunden. Es wird hin- und hergedreht und alle Einzelheiten werden gründlich betrachtet. Dabei lernt Ihr Kind, die Finger einzeln zu bewegen. Wenig später setzt auch das Erinnerungsvermögen ein. Wenn Ihr Kind z.B. sein Stofftier neben das Bett geworfen hat, dann weiß es, dass es dort liegt.



Spielend lernen
Etwa um den 15. Lebensmonat herum sind die Fähigkeiten eines Kleinkindes soweit entwickelt, dass es alleine spielen kann. Mit 18 Monaten ist es zu komplexeren Bewegungsabläufen in der Lage. Nun kann - und sollte - Ihr Kind mit anderen Kindern spielen, denn sie lernen mit- und voneinander. Baby mit Mobilé Verabreden Sie sich am besten regelmäßig mit anderen Müttern und deren Kindern. Diese Treffen sind für die Kinder aber nicht nur schön und sinnvoll, sondern auch anstrengend. Laden Sie deshalb eher nur ein Kind oder nur wenige Kinder ein als zu viele. Weniger ist häufig mehr. Begrenzen Sie auch von vornherein die gemeinsame Zeit. Länger als zwei Stunden - einschließlich einer kleinen Zwischenmahlzeit - sollte ein Treffen nicht dauern, da Kinder in diesem Alter noch nicht so lange aufnahmefähig sind.

Alete Bären Kekse Trotzdem, Neugier und Spieltrieb sind entscheidend für die Entwicklung des Gehirns. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Denn für die gesunde Entwicklung des Gehirns sind Vitamin B12 und Eisen von entscheidender Bedeutung. Gerade davon benötigen Babys und Kleinkinder besonders viel.

Alete Menü mit Fleisch Fleisch ist der beste Eisenlieferant, da der Körper Eisen aus Getreide und Gemüse schlechter aufnimmt. Am besten geben Sie Ihrem Kind mehrmals in der Woche Menüs mit Fleisch. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Eisenbedarfs. Das empfiehlt auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte eine vegetarische Ernährung nur in enger Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen.


V1.19, Stand 05.10.2010