Babyservice
Beba
NaturNes
Alete
Bübchen
Was tun bei Schreibabys?

Etwa ab der dritten Lebenswoche sind viele Babys besonders gegen Abend quengelig und weinerlich, regelmäßige "Schreistunden" zehren an den Nerven von Mutter und Restfamilie. Am wichtigsten zu wissen: Trotz des Schreiens fühlt das Baby sich wohl bei Mami und Papi. Das Baby weint nicht, weil die Eltern etwas falsch machen. Auch Verdau-ungsprobleme sind eher seltener die Ursache der berühmten Drei-monatskoliken. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die allgemeine Unreife des Säuglings zu Anpassungsschwierigkeiten an seine neue, komplexe Umwelt führt. Probleme, die sich mit zunehmender Reife von selbst verringern.

Selbst ruhig bleiben

Ihrem Kind hilft in dieser Situation vor allem das Gefühl: Mami oder Papi (oder eine andere Bezugsperson) sind da, ich bin nicht allein! Ständig wechselnde Beruhigungsversuche können die Unruhe des Babys sogar noch steigern. Daher Ruhe bewahren, möglichst gelassen mit der Situation umgehen, das hilft auch Ihrem weinenden Baby. Das Kind sanft im Arm halten oder im Bettchen trösten. Ruhig kurz alleine lassen und selbst durchatmen.

KISS-Syndrom und Schreisprechstunden

Bei lautstarkem Schreien über viele Stunden und wenn die Schrei-attacken gar nicht abnehmen, sollte man erst mit fachärztlicher Hilfe organische Ursachen ausschließen (z.B. das KISS-Syndrom, eine Fehlstellung der Halswirbel). Wenn dabei nichts Hilfreiches herauskommt und Sie durch die Schreistunden selber stark belastet werden, dann ist es Zeit, Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen. Hebammen und Kinderärzte können Adressen von so genannten "Schreisprechstunden" vermitteln.

In unserer Broschüre finden Sie Maßnahmen zur Hilfe und Behandlung von Schreibabys.


V1.19, Stand 05.10.2010