Wie Sie im Handumdrehen Windeln wechseln.
Mit der Geburt setzt auch der ganz natürliche Verdauungsablauf beim Baby ein. Manche junge Eltern, speziell die Väter, scheuen sich anfangs etwas vor dem Wickeln, doch das gibt sich schnell. Wenn sie den Dreh raushaben, werden nicht wenige sogar zu leidenschaftlichen "Wickel-Profis"!
Zu jeder Mahlzeit möchte ein Baby gewickelt werden. Die einen lassen sich lieber vorher, die anderen lieber nachher wickeln - da hat jedes seine eigenen Vorstellungen.
Und so geht’s: Zuerst alles Nötige bereitlegen. Das ist wichtig, damit Sie Ihr Baby nicht auf dem Wickeltisch allein lassen müssen, um etwas zu holen. Babys bewegen sich oft unvermutet und ein Sturz vom Wickeltisch kann zu schlimmen Verletzungen führen.
Dann entfernen Sie zuerst die Windel, danach Creme und Stuhlreste. Gut geht dies mit einem nassen Waschlappen, bewährt haben sich aber auch Feuchttücher, die die sensible Haut gleichzeitig pflegen. Sie können auch ein Papiertuch mit ein paar Tropfen Pflege-Öl tränken.
Lassen Sie sich beim Wickeln ruhig Zeit: Ihr Baby freut sich, wenn es endlich von der nassen Windel befreit ist, mit nacktem Po und nackten Beinen strampeln darf und dabei mit Kitzelspielen und Singsang unterhalten wird.
Bevor Sie die neue Windel anlegen, wird Baby-Creme dünn aufgetragen, damit der Po vor Urin und Stuhl geschützt ist. Bei Mädchen die Creme nicht in die Scheide geben.
Die Windel sollte:
- dicht anliegen, aber nicht einengen und dem Kind erlauben, frei zu strampeln,
- die Nässe aufsaugen, damit nur wenig Feuchtigkeit an die Haut gelangt,
- praktisch und schnell anzulegen sein,
- Luft an die Haut lassen, damit Feuchtigkeit abgeleitet wird und die Haut atmen kann.