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Babys Gesundheit

Fragen zu Babys Gesundheit:

Spucken oder Erbrechen - wo ist der Unterschied?
Wenn ein Baby spuckt, bringt es bereits kurz nach dem Essen kleinere Nahrungsmengen wieder hervor. Das ist kein Grund zur Sorge und kommt bei vielen Kindern regelmäßig vor. Denn der kleine Körper muss sich erst noch auf die Nahrungsaufnahme "von außen" einstellen.
Bekommt Ihr Kind das Fläschchen, ist es wichtig, dass das Saugerloch nicht zu groß ist. Ist das der Fall, trinkt ein Baby automatisch zu schnell und schluckt viel Luft. Diese muss wieder entweichen und beim Aufstoßen kommt dann häufig Nahrung mit nach oben. Den gleichen Effekt haben auch zu viele Luftbläschen im Fläschchen. Deshalb ist es wichtig, während des Fütterns Pausen einzulegen und Zeit für ein Bäuerchen zu lassen. Achten Sie auch auf eine ruhige Atmosphäre - Sie essen ja gewiss auch lieber in Ruhe.
Von Erbrechen spricht man bei Babys erst, wenn sie bereits anverdaute, säuerlich riechende und flockige Nahrung im Schwall wieder von sich geben. Oft leidet das Kind dann an einem Infekt. Um die genauen Ursachen abzuklären, sollten Sie aber auf jeden Fall den Kinderarzt aufsuchen.
Was tun gegen Blähungen und Bauchweh?
  • Geben Sie Ihrem Baby zwischendurch Fencheltee von Nestlé Alete oder Kümmeltee.
  • Bereiten Sie 3-4 Fläschchen Milchnahrung mit Fencheltee statt mit abgekochtem Wasser zu.
  • Achten Sie auf den richtigen Sauger, damit Ihr Baby keine Luftbläschen schluckt.
  • Damit die Milch nicht so viele Bläschen enthält, sollten Sie das Milchpulver einrühren statt einschütteln.
  • Das Bäuchlein Ihres Babys mit Bübchen Calendula Pflege Öl im Uhrzeigersinn massieren.
  • Viele Mütter schwören auf die "Fliegerstellung", dabei liegt das Baby mit dem Bauch auf dem Unterarm und wird ein wenig herumgetragen.
  • Das Baby nur locker wickeln, damit das Bäuchlein nicht "eingezwickt" wird. Lieber noch ein zusätzliches Höschen überziehen. Bewährt hat sich auch, das Kind möglichst oft ohne Windel strampeln zu lassen. Dazu die Krabbeldecke auf den Boden legen, darauf kommt eine Bettchen-Einlage. Praktisch: ein dickes Frottee-Handtuch zum Zudecken.
  • Eventuell können Sie sich vom Arzt ein Medikament verschreiben lassen (das löst die Luftbläschen in Babys Bauch auf).
  • Immer wieder erfolgreich: Legen Sie das Baby nach jedem Trinken an die Schulter und klopfen Sie ihm leicht auf den Rücken, damit die geschluckte Luft entweichen kann.
Was kann man gegen Durchfall tun?
Von Durchfall spricht man dann, wenn Ihr Baby an 2 bis 3 aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 3 bis 4 wässrige und schleimige Stühle hat. In diesem Fall bitte sofort zum Kinderarzt gehen, möglichst mitsamt einer Stuhlwindel! Er muss feststellen, ob es sich um eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit oder um eine bakterielle Infektion handelt.
Main Baby hat Verstopfung - was tun?
Stellen Sie fest, ob Ihr Kind tatsächlich an Verstopfung leidet oder nur nicht so häufig in die Windel macht wie z.B. das Baby der Nachbarin oder Freundin. Bei gestillten Kindern ist es oft ganz normal, dass sie nur alle 2-3 Tage eine volle Windel haben. Erst wenn die Stuhlbeschaffenheit hart, trocken und fast krümelig ist und das Baby sich unwohl fühlt, sollte etwas unternommen werden.

Eine häufige Ursache von Verstopfungen ist eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder eine Überdosierung des Milchpulvers. Achten Sie bitte darauf, dass Sie das Pulver wie auf der Packung beschrieben verwenden - also nicht einen gehäuften Löffel nehmen, wenn ein gestrichener in der Anleitung steht. Bieten Sie ihrem Kind außerdem zusätzlich zur Milch etwas zu trinken an, z. B. Alete Fencheltee.

Sollte es dennoch weiterhin zu Problemen kommen, bitte den Kinderarzt konsultieren. Tipp: Die Milchnahrungen von Nestlé Beba enthalten natürliche Bifiduskulturen des Typs BL, die die Verdauung regulieren. Im Beikostalter helfen auch Gläschen mit stuhlauflockernder Wirkung.
Wann kommen die ersten Zähnchen?
Nur ganz wenige Kinder werden bereits mit kleinen Zähnchen geboren (1 von 3.000). Bei den meisten Kindern kommen die ersten Milchzähne zwischen dem 5. und 8. Lebensmonat. Dabei brechen in der Regel zuerst die Frontschneidezähne durch. Es folgen die Schneidezähne links und rechts daneben. Etwa um den ersten Geburtstag sind alle acht Schneidezähnchen sichtbar, ein halbes Jahr später auch die vorderen Backenzähne. Weiter geht es mit den Eckzähnen und als letzte kommen die hinteren Backenzähne. Bis zum dritten Geburtstag ist das Milchgebiss mit seinen 20 Zähnen schließlich komplett.
Auf das Zahnen reagiert jedes Kind anders. Bei manchen macht es sich fast gar nicht bemerkbar. Andere hingegen werden richtig krank. Sie haben dann wenig Hunger, schlafen kaum und weinen viel. Einige reagieren sogar mit Durchfall, wundem Po, bekommen Hautausschlag oder leichtes Fieber.
Helfen kann Ihrem Baby, auf etwas Kaltem und Hartem zu kauen wie z.B. ein gekühlter aber nicht gefrorener Beißring. Karotten, Kohlrabi, Apfelstücke aus dem Kühlschrank, oder eine harte Brotrinde haben einen ähnlichen Effekt (Achtung: Verschluckgefahr! Behalten sie Ihr Kind beim Knabbern im Auge!). Bewährt hat sich auch ein gekühlter Beißring, er wirkt schmerzstillend.


Sollten Sie dennoch Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen, unter der kostenlosen Rufnummer 0800-2344944 - wir helfen Ihnen gerne weiter.

V1.17, Stand 25.02.2010